Kerzenleuchter

1929   Lionel Alfred Crichton   London

ca. 27,5 cm hoch. Crichton war darauf spezialisiert, im frühen 20. JH Designs aus dem 18. JH in toller Qualität neu aufzulegen. Diese Art Leuchter war ursprünglich um 1780 herum sehr beliebt.
1650 €



1744      John Café     London

ca. 19 cm hoch und 1067 Gramm schwer
Klassische George II Leuchter in super Qualität und Top-Zustand!
Crest der Farren-family.
2950 € RESERVIERT



1751/52   John Café   London

Gegossene George II - Kerzenhalter, ca. 22 cm hoch und zusammen 1078 Gramm schwer.
2950 €



1761       Ebenezer Coker       London

Gegossene Kerzenhalter, ca. 25 cm hoch und zusammen 1030 Gramm schwer.
3150 €



1738        James Gould      London

ca. 17 cm hoch und 851 Gramm schwer
Klassische George II Leuchter in super Qualität und Top-Zustand!
3250 €



1890    Hunt + Roskell  London

ca. 23 cm hoch und 1265 Gramm schwer
Klassische Leuchter im Design von Paul de Lamerie in super Qualität.
Gegossen, nicht gefüllt!
Hunt + Roskell, Silversmiths and jewellers to Queen Victoria.
Firm of manufacturing and retail jewellers and silversmiths, founded by Paul Storr in 1819, trading as Storr & Co. (1819-22), Storr & Mortimer (1822-38), Mortimer & Hunt (1838-43) and then Hunt & Roskell (1843-97). Hunt & Roskell had retail premises at 156 New Bond Street and a manufactory at 26 Harrison Street, near Clerkenwell. John Samuel Hunt, who had assisted Storr from the start, continued as a partner until his death in 1865, when he was succeeded by his son, John Hunt (d.1879). Robert Roskell, formerly a watchmaker and merchant of Liverpool, joined in 1844 and remained in the firm until his death in 1888. In 1889 the firm was taken over by J.W. Benson and continued in business as Hunt & Roskell Ltd until c.1965.

4250 €



EXKLUSIV!

1757   Charles Frederick Kandler   London

ca. 30 cm hoch und zusammen über 4,2 kg schwer.
Für die Zeit ungewöhnlich große und schwere Kerzenleuchter, gestempelt für eine hochinteressante Persönlichkeit der damaligen Silberszene. Grimwade schreibt über ihn:
"The idendity of this highly important maker remains a baffling mystery. His name is obviously German and it would seem reasonable to think, from the highly plastic quality of so much of his work, that there is some connection with the Meissen porcelain modeler of the same name."
Auf Deutsch würde der Silberschmied Karl Friedrich Kändler heißen und der bedeutendste Porzellanmodelleur der Zeit - tätig natürlich für Meissner Porzellan - war Johann Joachim Kändler (1706-1775). Lebens- und Schaffenszeit der beiden sind sehr ähnlich. Welche Verbindung auch immer zwischen den beiden bestand, bleibt erst einmal ein Rätsel.
Beide Ka(ä)ndlers haben einmalige Kunstwerke geschaffen. Diese Leuchter sind aber kein exklusives Kandler-Design, sondern wurden um 1760 herum in verschiedenen Größen von verschiedenen Silberwerkstätten vertrieben. Trotzdem ist ein 4er-Set natürlich ein ganz seltener Fund. Ich habe nur 2 weitere gefunden, wie Sie auf 2 der Fotos sehen.
Deutlich kleiner, leichter und teurer!
Meine Leuchter habe ich intensiv aber schonend handpoliert. Natürlich kann man bei so dickem Silber auch eine Maschinenpolitur machen. Dann sehen sie aus "wie neu". Die Entscheidung überlasse ich aber gerne dem Käufer.
16000 €



EXKLUSIV!

2008     B M Witmond    London
ca. 55 cm hoch und zusammen rund 7 kg schwer.

Dieses Design stammt von Paul de Lamerie aus der Zeit um 1740 und zeigt in Art und Qualität seine Wurzeln als französischer Hugenotte. Es wurde über die letzten 280 Jahre immer wieder mal aufgelegt von den führenden Silberschmieden ihrer Zeit, z.B. von Garrard im 19. (siehe Auktionsergebnis letztes Foto) oder Vander im 20. Jahrhundert.

Lesen Sie dazu auch in der Infothek die Rubrik Infos "Kerzenleuchter"

Die Original-Leuchter sind kleiner und Kandelaber kamen sowieso erst später auf. Somit gehören diese Leuchter zu den feinsten Silberwerken, die man bekommen kann. In exzellenter Ausführung als Kommission gefertigt von einer Silberschmiede, die ihren workshop am angemessenen Ort hat: Im Burghley House in Stamford.

Natürlich kann man auch das Oberteil für 5 Kerzen auf Seite legen und die Leuchterstämme für einzelne Kerzen nutzen. Für eine angenehme Reinigung können die Kandelaber in Einzelteile zerlegt werden.

Die Leuchter sind ungefüllt und gegossen (wie die Originale) aus dickem Silber.

Die repräsentative Erscheinung wird auf dem letzten Foto deutlich.

17500 €

Gerade am 2. März 2022 wurde ein 3-armiger Kandelaber dieser Art zugeschlagen für 13000 Pfund.

Mit Aufgeld, Transport und Einfuhrumsatzsteuer sind das 25000 Euro.