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1830 William Elliott London
25 cm lang, 11 cm tief und zusammen 800 Gramm schwer.
Ein imposantes Paar in schwerer Top-Qualität, wie man es von Elliot erwartet. Er belieferte den Hoflieferanten Thomas Hamlet und gehörte zum engeren Kreis um Paul Storr.
Interessante Provenienz:
The arms are those of Thurlow impaling Lyon for the Reverend Thomas Thurlow who married Maria Lyon in 1811. The Reverend Thomas Thurlow (1788-1864), son of the Bishop of Durham, married Maria Francis Lyon, daughter of Thomas Lyon MP (3rd son of the 8th Earl of Strathmore). The Reverend Thomas matriculated at St, John's, Cambridge in 1807, graduated with his BA in 1811 and claimed his MA in 1816.
He was ordained as a Deacon in 1812 and as a Priest in 1814.
From 1812-1816 Thurlow was Curate of Wolverton in Buckinghamshire and Rector of Boxford from 1816 to 1839. In 1829, on the death of his brother, he succeeded to the post of following places-clerk of the Hanaper, Patentee of bankrupts and Prothnotary of the Court of Common Pleas at Durham. These posts were abolished by the Bankruptcy Acts of 1831 but Thomas received a life annuity of £11,734 2s 5d.
Thomas lived at Baynard's Park in Horsham.
Ursprünglich lagerten auf solchen Tabletts die Scheren, mit denen man regelmäßig die Dochte der Kerzen trimmen musste. Auf dem letzten Foto sehen Sie parallel erhältliche Tabletts inklusive der Scheren - plus einen weiteren Verwendungsvorschlag.
3250 €
1807 William Stroud London
23 x 17 cm und 466 Gramm schwer
Wunderschönes, identifiziertes Wappen.
Das Zertifikat vom letzten Foto ist natürlich dabei.
1350 €
1904 Johnson, Walker + Tolhurst London Besonderes Highlight
37 cm hoch und 1725 Gramm schwer
Ich bin ja immer vorsichtig mit dem Begriff Kunst, aber die seltenen Werke von Latino Movio gehören sicher zum künstlerisch Wertvollsten, was je aus Silber gefertigt wurde.
Jedes Stück ein handgefertigtes Unikat.
Dazu Jugendstil pur, der aus England (oft verwechselt mit Arts + Crafts) nur ganz selten zu finden ist und aus Deutschland meist nur versilbert oder aus Zinn.
The facsimile signature of Latino Movio (1858 - 1949) has been noted on chased and embossed Arts & Crafts silver pieces hallmarked between 1901 and 1907.
Although very few details about his life and work have come to light, he appears in the 1911 census as an Italian 'artist in metal repoussé'. His son and daughter are recorded living in the same house as a 'brass finisher and chaser' and 'art metal teacher' respectively.
Given the style of his work, and the date when his signature begins to appear on silver, it seems probable that he was employed in the workshop of Gilbert Marks whose output ceased around 1902 because of illness. Further weight is lent to this argument by the fact that Movio's facsimile signature turns up on items bearing the 'maker's mark' of Johnson, Walker & Tolhurst for whom Marks worked and at whose showrooms he exhibited his silver from 1895 to 1901. A likely scenario is that Movio continued to work for them (as well as for other retailers) on his own account after leaving the employ of Marks, applying his own signature in the same style.
Diese imposante Vase ist signiert und datiert.
13950 €
1935 Guild of Handicraft London Besonderes Highlight
Durchmesser Deckel 37 cm, Durchmesser Schale 26 cm, Höhe gesamt 27 cm
und 2670 Gramm schwer.
Eine sogenannte Rose Bowl. Handgetrieben. Massiv und dickwandig!
Traditionell schwimmen darin Rosenköpfe im Wasser und verbreiten ihren Duft durch die Öffnungen im Deckel. Oder man nutzt diese, um ein Blumenbouquet zu stecken (Beispielbild letztes Foto).
Wobei ich es fast zu schade finde, die wunderbaren Piercing-Arbeiten im Deckel zu verdecken.
Ohne Deckel haben Sie eine große Obstschale oder auch einen Weinkühler.
So der so: Ein Blickfang allererster Güte! Komplett handgeschmiedet von den letzten Mohikanern der Arts+Crafts-Bewegung, den Harts in Chipping Campden.
Als C.R. Ashbee - der Gründer der Guild of Handicraft - im Jahre 1902 mit seinen Jüngern (Handwerkern) von London in die Cotswolds auswanderte und sich in Chipping Campden niederließ, war George Hart (gęb. 1882) einer von ihnen. Als alle im Jahre 1908 wieder getrennte Wege gingen, blieb George und legte in der Old Silk Mill in der Sheep Street den Grundstein für einen nun in der 4. Generation arbeitende Familienbetrieb.
Eine der letzten traditionellen Silberschmieden überhaupt!
Lesen Sie mehr auf diesen Webseiten:
https://hartsilversmiths.co.uk
https://hartsilversmithstrust.org.uk
Sie werden schnell erkennen, dass diese fantastische Schale nach Entwürfen von Ashbee gefertigt wurde. Und wenn Sie sich auf der Webseite das Video über die Fertigung einer kleinen Vase anschauen, dann wird deutlich, wieviel Arbeit und welch enormes Geschick in der Fertigung einer so großen und schweren Deckelschale steckt.
Zumal mit den Werkzeugen und der Hitzetechnik von vor fast 100 Jahren!
Ein museumswürdiges Einzelstück und würdiger Repräsentant der Arts + Crafts Bewegung!
9500 €
1964 David Mellor "Pride" Walker + Hall
Teekanne alleine ca. 13 cm hoch, 870 Gramm schwer und 1 Liter Fassungvermögen.
Gesamtgewicht 3-tlg Service 1344 Gramm.
Die Griffe sind mit Leder bezogen!
David Mellor (1930-2009)
war einer der einflußreichsten englischen Industriedesigner der Nachkriegszeit.
Hier sehen Sie eine kleine Restroperspektive seiner Gestaltungen für den Alltag in England.
Er war aber vor allem auch Silberschmied! So entstand dieses solide und schwere Teeservice "Pride", für das er 1959 die höchste Auszeichnung des British Council of Industrial Design bekam, für beides: die künstlerische Gestaltung und den praktischen Gebrauchsnutzen.
Eine täglich nutzbare Design-Ikone!
3650 € (ohne Tablett!)
1935 Adie Brothers London
Teedose aus Sterling Silber, 13 cm hoch und 375 Gramm schwer
1195 €
Ein wichtiger Vertreter des frühen 20. Jahrhunderts auf dem Kontinent war sicher Georg Jensen. Gerade seine frühen Entwürfe (bis etwa 1930) waren ziemlich "unique" - bevor seine Firma dann auch Opfer des eigenen Erfolges wurde und immer mehr in beliebige Massenware abrutschte. Aber das o.g. Service "Cosmos" und das folgende Besteck "Acanthus" sind zeitlose Designklassiger!
Georg Jensen Kopenhagen
Design: ACANTHUS
96 Teile für 12 Personen
2,6 kg Sterling Silber, plus die Griffe der Messer.
Insgesamt also deutlich über 3 kg Silber!
Neuwertiger Zustand!
von links nach rechts:
Buttermesser mit Silberklinge (15,2 cm)
Salatgabel (16,9 cm) Vorspeisenmesser (20 cm)
Speise- oder Suppenlöffel (17,5 cm) Dinnermesser (22,7 cm)
Dinnergabel (18,3 cm) Suppenlöffel (14,2 cm)
Teelöffel (13,1 cm)
7750 €
Georg Jensen Kopenhagen
Design: ACANTHUS
Fischbesteck für 12 Personen (24 Teile)
Neuwertiger Zustand! Über 1 kg Sterling Silber!
1750 €
The Barnards aus London
Es handelt sich möglicherweise um die älteste noch existierende Silberschmiede-Manufaktur der Welt; der Ursprung des Unternehmens geht auf Anthony Nelme zurück, der es um 1680 gründete.
Francis Nelme erbte den Betrieb nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1722 und führte ihn bis 1739 fort, als Thomas Whipham das Geschäft übernahm.
Nach dessen Tod im Jahr 1756 führten sein Sohn, Thomas Whipham Jr (bis 1775) und Charles Wright das Unternehmen weiter.
Zu diesen großen Namen des antiken Silbers gesellte sich im Jahre 1786 Henry Chawner. Chawner war der Lehrmeister von Edward Barnard (I.) gewesen, sodass sich die Verbindung zur Familie Barnard bis ins Jahr 1773 zurückverfolgen lässt.
1796 wurde John Emes als Partner aufgenommen; nach Chawners Ausscheiden übernahm er das Unternehmen und behielt Edward Barnard (I.) als Geschäftsführer bei.
Emes starb 1808, und seine Witwe Rebecca nahm Edward Barnard (I.) als Partner auf.
Rebecca Emes zog sich 1829 zurück, und Edward Barnard (I.) wurde gemeinsam mit seinen Söhnen Edward Barnard (II.), John Barnard und William Barnard Eigentümer des Unternehmens, das nun unter dem Namen „Edward Barnard & Sons“ firmierte.
Nach dem Ausscheiden von Edward Barnard (I.) im Jahre 1846 wurde die Firma von seinen Nachkommen (die vielen Johns und Edwards erspare ich Ihnen hier) weitergeführt.
Im Jahr 1910 wurde das Unternehmen unter dem Namen „Edward Barnard & Sons Ltd.“ in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Limited Company) umgewandelt. 1977 wurde Edward Barnard & Sons Limited zu einer Tochtergesellschaft von Padgett & Braham Ltd.
Die Barnards standen das ganze 19. JH hindurch stets für erstklassige Qualitätsarbeit. Egal, welche der zahlreichen Punzen der Barnards Sie auf einem Stück finden, es ist höchstwahrscheinlich von guter Qualität.
Ganz speziell die Meisterwerke des Neo-Rococo aus den 1830er und 40er Jahren.
1840 Edward Barnard London Besonderes Highlight!
37 cm lang, 23 cm tief und 1,4 kg Sterling Silber (also ohne die Gläser)
Sicherlich eine der feinsten Schreibtischgarnituren, die jemals produziert wurden. Ein identisches Exemplar ist abgebildet in dem großen Werk über "Die Barnards" von John P. Fallon.
Die große Platte mit viel Platz als Stiftablage zeigt alle Attribute des Rococo Revival. Sind die Muschelgriffe noch klar angelegt an das 1. französische Rococo des 18. JH, so zeigen die naturalistischen Füße und die Fruchtform der fantastischen, schweren Kristallgläser klar die Formen des Naturalismus der Zeit.
Der Zustand der Tintenfässchen aus Kristallglas - mit den Silberfüßen und den Deckeln - ist erstklassig, ganz ohne die sonst üblichen Chips am Glas.
Die Mottos "Familias Firmat Pietas" und "Semper Victor" sowie das Doppel-Crest "Golden Star" und "A unicorn`s head couped argent armed or" der Familie Wardlaw-Ramsay zeigen, dass dieser inkstand angeschafft wurde zur Hochzeit von Robert Balfour Wardlaw-Ramsay mit Lady Louisa Hay im Jahre 1841. Seine frühen Jahre verbrachte Robert im Tillicoultry House, bevor er mit seiner Familie im Jahre 1844 das neu erbaute Whitehill House bezog.
Es gibt eine wunderbare Webseite mit sehr ausführlichen Information zur Familie:
https://ramsayquest.co.uk
Ein repräsentatives Prachtstück erster Güte!
6750 €
1841 The Barnards London Besonderes Highlight!
32 cm lang, 25 cm tief, 13 cm hoch und 2,6 kg schwer
Diese High End - Schale von Edward, Edward Jun., John und William Barnard (kurz: "The Barnards") wurde ursprünglich gestaltet als Soufflé Dish. Das Soufflé wird in der herausnehmbaren Innenschale (natürlich ebenfalls aus Sterling Silber) gebacken und dann - eingesetzt in die schwere und aufwändig gestaltete Außenschale - eindrucksvoll serviert.
Natürlich können Sie alle möglichen kalten und warmen Köstlichkeiten darin servieren.
Der Freiraum zwischen Innen- und Außenschale isoliert genau wie bei einer Thermoskanne und hält die Temperatur - egal, ob Wärme oder Kälte. Verstärken können Sie diesen Effekt noch durch die Zugabe von heißem oder kaltem Wasser:
Wildragout? Kein Problem, dann füllen Sie noch heißes Wasser in die große, äußere Schale und halten dadurch die warmen Speisen in der Innenschale lange auf Temperatur.
Eis und Obstsalat? Gerne, dann füllen Sie Eiswasser in die Außenschale und alles bleibt noch länger kühl!
Die Außenschale ohne Einsatz ist groß genug, um als Weinkühler zu dienen.
Wappen und Familienzeichen (crest) zeigen die noble Herkunft:
The arms are Russell of Swallowfield (with a Baronet's badge) quartering Whitworth and others impaling De La Fontaine. They are specifically those of Sir Henry Russell, 2nd Baronet, who in 1816 married Marie Clotilde de la Fontaine (she died in 1852) in Pondicherry.
Swallowfield Park, near Reading, was bought by the Russell family in 1820 and remained in the family for the next 150 years.
A portrait of Lady Marie, by Sir Thomas Lawrence, is shown, as is a photograph of Swallowfield Park.
12500 €
1931 Adie Brothers Birmingham
Tablett aus Sterling Silber
ca. 53 cm lang mit Griffen (45 cm ohne Griffe) und 33 cm tief.
2 kg Sterling Silber (1994 Gramm)
Alternativ können Sie aktuell für das Geld auch 2 Silberbarren mit je 1 kg Feinsilber kaufen.
Sehr dekorativ ;-)
Ein seltenes und zeitloses Original-Art-Deco-Tablett. Professionell poliert!
4750 € (ohne Service)
1934 Stower + Wragg Sheffield
Teekanne aus Sterling Silber
14 cm hoch, 740 Gramm schwer und ca. 1 Liter Fassungsvermögen
1495 €