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Die aktuellen Neuigkeiten stehen ganz im Zeichen des Regency.
Passend dazu gibt es eine überarbeitete Rubrik "Stilrichtungen und Zeitgeschmack" in der Infothek.
Regency
Paul Storr, Rundell, Bridge und der Rest der Band.
In der politischen Geschichte Großbritanniens beschreibt Regency den Zeitraum von 1811 bis 1820. Er beginnt mit der Übernahme der Regierungsgeschäfte durch den Prince of Wales, Georg August Friedrich von Hannover, dem späteren George IV., und umfasst den Zeitraum seiner Regentschaft (englisch: regency) als Prince Regent.
Durch die Stoffwechselkrankheit Porphyrie war sein Vater George III. nicht mehr in der Lage, die Regierung auszuüben. Politisch endete die Regency also mit dem Tod von George III. und der Inthronisierung des Prinzregenten als König George IV.
Die Kunstgeschichte beschreibt die Regency als Stilrichtung. Deren Zeitraum weicht von den neun Jahren der Regentschaft ab. Ihr Beginn und Ende wird kunstgeschichtlich verschieden angesetzt und begründet. Eine mögliche Abgrenzung bezieht sich auf die Zeit von 1783 bis 1834. Sie beginnt mit dem Einzug des Prince of Wales in Carlton House und endet mit der Publikation von John Claudius Londons (1783–1843) The Encyclopedia of Cottage, Farm, Villa Architecture.
Als Einstieg finde ich diese Erklärung im deutschen WIKIPEDIA passend.
Für das Silberhandwerk scheint mir der Zeitraum aber ein bisschen zu großzügig bemessen, ich sehe das „echte“ Regency-Silber tatsächlich in der Zeit zwischen 1810 und 1820, plus/minus ein paar wenige Jahre. Sagen wir Waterloo (1815) plus/minus 10 Jahre.
Man nehme
- einen reichen, silber-affinen Patron (Prinzregent Georg August Friedrich)
- begnadete Entwerfer, wie John Flaxmann, Digby Scott und Thomas Stothard
- erstklassige Silberschmiede, wie Paul Storr, Benjamin Smith und John Bridge
- lasse sie über einen hochprofessionellen Fachhandel (Rundell, Bridge + Rundell, die Principal Royal Goldsmiths & Jewellers) auf die Kundschaft los …
… und fertig ist der perfekte Sturm.
Paul Storr
Das alles eingebettet in eine Zeit großen Reichtums im britischen Weltreich, mit einem großen Bedarf an repräsentativem Silber, u.a. für Auszeichnungen im Rahmen der Napoleonischen Kriege.
Allein um den Wiener Kongress herum fertigte Rundell 22 diplomatic snuff boxes für 1000 Guineas (1050 Pfund) pro Stück. Die Bank of England beziffert die Kaufkraft von 1050 Pfund im Jahre 1815 mit über 80000 Pfund heute!
Der Prinzregent selbst orderte zwischen 1810 und 1820 Silber für rund 100000 Pfund bei Rundell. John Bridge besuchte ihn jeden Morgen, um ihm etwas Neues aus der Werkstatt zu zeigen.
Man kann sagen, dass genau um die Schlacht von Waterloo herum das englische Silberhandwerk einen absoluten Höhepunkt erlebte. Zu dieser Zeit erreichte auch Paul Storr – in seiner Eigenschaft als Werkstattleiter bei Rundell – den Zenit seines Schaffens. Er konnte aber auch „aus dem Vollen schöpfen“.
Storr verließ Rundell im Jahre 1819 und arbeitete noch bis 1838 unter eigenem Namen – weiterhin in erstklassiger Qualität, aber nicht mehr mit diesem Alleinstellungsmerkmal.
Seine legitimen Nachfolger waren John Mortimer und Samuel Hunt (ein Neffe von Paul Storr) sowie nach Mortimers Rückzug ab 1843 dann Hunt+Roskell, die ihre Waren oft kennzeichneten mit „Hunt & Roskell Late Storr & Mortimer“. Sie fertigten bis in die 1850er noch erstklassige Silberwaren, u.a. für Queen Victoria.
Danach schlug die industrielle Revolution auch im Silberhandwerk gnadenlos ein, so dass ich mit Silberwaren aus der 2. Hälfte des 19. JH oft wenig anfangen kann.
Wenn Sie mehr wissen möchten zu Paul Storr, dann empfehle ich Ihnen dieses Buch:
Als Paradebeispiel für erstklassiges, praktisches und gleichzeitig repräsentatives Silber – eingebettet in große Geschichte – biete ich Ihnen hier eine Terrine aus dem Pincton-Service.
1814 Paul Storr London
31 cm lang, 22 cm tief, 21 cm hoch und 2421 Gramm schwer.
Wappen und Familienzeichen auf diesem entree dish gehören
LIEUTENANT GENERAL SIR THOMAS PICTON, K.B. (1758-1815)
Die Terrine stammt aus dem Service, welches die Offiziere der 3. Division anlässlich der Pensionierung ihres Generals im Jahre 1814 bei Paul Storr fertigen ließen - für das damalige kleine Vermögen von 1600 Pfund. Es wurde 2005 bei Christies verkauft, wahrscheinlich erworben von Koopman Rare Art, denn kurz danach erschien es in ihrem schönen Buch über "Silver from the Gilded Age" (siehe Fotos unten).
Das Internet ist voll von Berichten über diesen größten walisischen Soldaten, es sind ganze Bücher geschrieben worden über ihn. Deshalb hier nur kurz dazu:
Nachdem das Parlament ihm am 24. Juni 1814 – zum siebten Mal – seinen Dank für die geleisteten Dienste ausgesprochen hatte, verließ Picton den aktiven Militärdienst und zog sich auf seinen Landsitz Iscoed in Ferryside bei Carmarthen zurück, den er 1804 erworben hatte.
Am 2. Januar 1815 wurde er zum Knight Grand Cross des Order of the Bath erhoben.
Nachdem Napoleon im Frühjahr 1815 von Elba zurückgekehrt war, forderte Wellington Sir Picton wegen seiner Tapferkeit und Erfahrung für den Feldzug gegen Napoleon als Kommandeur seines 2. Korps an.
„Er ist ein ruppiger, unflätiger Teufel“ beschrieb ihn der Duke.
Bei Quatre-Bras (16. Juni 1815) erlitt Picton eine schwere Verwundung. Eine Gewehrkugel brach ihm zwei Rippen und führte zu weiteren inneren Verletzungen. Da er wusste, dass die entscheidende Schlacht unmittelbar bevorstand und eine solch schwere Verwundung zu seiner Ablösung vom Kommando geführt hätte, verheimlichte er seine Wunde und ließ sich nur notdürftig verbinden.
Am übernächsten Tag, dem 18. Juni, bezog er mit der 5. Division die ihr zugewiesene Stellung in der Mitte der Schlachtlinie bei La Haye Sainte. Picton hielt seine Männer in der Deckung, bis die Franzosen unter Drouet d’Erlon nur noch ungefähr 40 Meter entfernt waren, dann ließ er sie aufstehen und gab den Feuerbefehl. Im nächsten Moment wurde er von einer Kugel in den Kopf getroffen und fiel tot aus dem Sattel.
Nach seinem Tod erhielt er die ihm gebührenden Ehren als einer der größten Generäle Englands. Seine sterblichen Überreste wurden später in der St. Paul`s Cathedral beigesetz - unweit denen Wellingtons – und eine Skulpturengruppe mit Pictons Büste fand dort ihren Platz.
(siehe auch: Robert Harvard, Wellington’s Welsh General: A Life of Sir Thomas Picton, 1996)
Diese Terrine hat eine sehr praktische Größe. Nicht zu groß, aber hoch genug auch für Geflügel.
9950 €
1818 Edward Edwards London
30 cm Durchmesser und 1418 Gramm schwer
Das hochwertigste, runde, kleine Tablett, das ich je in Händen hatte. Enorm stabile Haptik, gegossener Rand und wunderschönes - identifiziertes - Wappen. Vergleichen Sie mal.
Wirkt auf jedem Tisch schon für sich alleine als Solitär.
5450 €
1817 Emes + Barnard London
16 cm lang, 10 cm hoch und 314 Gramm schwer.
Feinster Regency-Toastständer in ganz seltener Ausführung.
1850 €
1812 Paul Storr London
12 cm hoch, 770 Gramm schwer und 0,8 Liter Fassungsvermögen
3450 € RESERVIERT
1819 Paul Storr London
Jeweils 23 cm Durchmesser und zusammen 1248 Gramm schwer
Das Familienzeichen der Familie Gordon-Lennox, wahrscheinlich für Charles Gordon-Lennox (1791-1860), der im Jahre 1819 zum 5. Duke of Richmond ernannt wurde.
3750 € RESERVIERT
1813/17 Paul Storr London
Design: Shell + Laurel / Coburg
Besteck für 6 Personen mit 42 Teilen. Je 7 Teile pro Person wie auf Fotos zu sehen.
Für Vorspeisen, Hauptspeisen, Nachspeisen, Tee und Kaffee.
2160 Gramm Sterling Silber für Löffel und Gabeln, dazu die Griffe der Messer. Insgesamt also deutlich über 2,5 kg.
Über 200 Jahre alte handgeschmiedete Bestecke aus London gehören grundsätzlich zum Feinsten, was man bekommen kann. Dieses hier ist darüber hinaus nicht nur aus der Werkstatt von Paul Storr, sondern auch in einem seiner persönlich entworfenen, extrem seltenen Designs.
Seine berühmtesten Designs - Coburg und Shell+Laurell - lassen sich leicht kombinieren und passen auch gut zu schon vorhanden Bestecken in Kings oder Queens.
Alle Dinner-Löffel und Dinner-Gabeln hier sind von 1813. Die kleineren Gabeln und Löffel für Vorspeise und Desserts sind von 1817. Ebenso die Teelöffel.
Die Messer im Design Coburg mit modernen Edelstahlklingen sind von 1965 aus der Werkstatt von C J Vander, den letzten, die auch nach dem 2. Weltkrieg noch in größerem Maße handgeschmiedetes Besteck fertigten.
Das crest mit dem Motto "Diligentia Ditat" gehört der Familie Ferrier in London. Dieses Besteck wurde wohl angeschafft von George FERRIER, der 1813 die Farm ein Broadmyre von seinem Vater erbte und wohl auch das beträchtliche Vermögen, welches dieser von seinem Bruder Dr. Alexander Ferrier (1749-1809) übernommen hatte, der ohne Nachkommen starb.
Ein solches Besteck zu finden, in so hervorragendem Zustand, ist ein großes Glück. Lesen Sie dazu den Auszug aus dem Standardwerk zu Bestecken von Pickford (letztes Foto).
Museumswürdig und für den täglichen Gebrauch.
11950 €
1813 Craddock + Reid London
33 cm lang, 23 cm breit und 1549 Gramm (ohne Gläser, nur das Sterling Silber!)
Erstklassige, imposante Schreibtischgarnitur. Komplett mit allen Original-Teilen und in Top-Zustand. Mit identifiziertem Wappen, Zertifikat dabei.
4250 €
1819/21 Philip Rundell London
Teekanne alleine 16 cm hoch, 1012 Gramm schwer und 1,2 Liter Fassungsvermögen.
Alle 3 Teile zusammen wiegen über 2 kg.
Gepunzt für Philip Rundell, aber wie wir wissen, war Paul Storr sein Werkstattleiter.
Groß, massiv und sehr selten. Ein Teeservice vom persönlichen Lieferanten von George IV.
Die Teekanne von 1821 mit dem berühmten Schlangengriff. Zucker und Milch von 1819.
5950 €
1826 Paul Storr London
58 cm lang, 36 cm tief und 2570 Gramm schwer. Innenfläche ca. 35 x 25 cm.
Schwere, handgeschmiedete Servierplatte - vielseitig zu nutzen.
Viele Servierplatten haben tiefe Schnittspuren auf der Innenfläche - sie wurden benutzt! Diese hier hat eine erfreulich gut erhaltenen Innenfläche mit wunderschöner Patina. Natürlich kann man eine Maschinenpolitur machen, dann sieht sie aus wie neu. Aber wer will das?
8500 €
1830 S C Younge Sheffield
18 cm Durchmesser, 20 cm hoch und 1100 Gramm schwer.
Drehbarer Ständer für bis zu 6 Eier. Inklusive handgeschmiedeten Löffeln von William Chawner.
Aktuell wird in London ein vergleichbares egg cruet angeboten (letztes Foto)
3250 € RESERVIERT
1810 Emes + Barnard London
20 cm lang, 15 cm breit und 1130 Gramm schwer.
Exklusiver Ständer für bis zu 6 Eier.
Inklusive handgeschmiedeten Löffeln von George Adams, London 1862.
3950 €
1810 Emes + Barnard London
Die Tabletts jeweils 25 x 12 cm und zusammen 652 Gramm schwer.
Die beiden Scheren sind auch weitgehend aus Sterling Silber (bis auf den Schneidmechanismus).
Kerzen waren zu Beginn des 19. Jahrhunderts keine romantischen Accessoires, sondern - neben dem offenen Feuer im Kamin - die einzige Lichtquelle. In großen Häusern brannten viele Dutzend Kerzen, die von Bediensteten gepflegt wurden. Denn tropffreie Pflegeleicht-Kerzen von IKEA gab es damals nicht.
Das Zeug hat getropft und gequalmt und musste regelmäßig getrimmt werden. Dazu dienten solche Scheren, die in den feinsten Häusern aus Silber waren und auf einem Tablett ruhten.
Solche Sets zu finden ist schon schwierig genug, da Scheren und Tabletts oft getrennt wurden. Aber ein Paar - zumal in so fantastischem Zustand - ist eine kleine Sensation für jeden Sammler.
1850 € pro Stück
1964/65 Mappin + Webb "Eric Clements" Sheffield
Teekanne alleine 15 cm hoch, 692 Gramm und 1 Liter Fassungsvermögen.
Das 3-teilige ikonische Teeservice von Eric Clements wiegt zusammen 1187 Gramm.
1960er pur! Hier OHNE Tablett, welches aber auf Nachfrage erhältlich ist.
In London bekommen Sie aktuell auch das Service mit zusätzlicher Wasserkanne. Hätte ich auch noch. Nur nehme ich Ihnen dafür dann keine 8000 € ab ;-) (siehe letztes Foto)
2495 €
1765 / 67 John Carter II + Thomas Hannam London
27 cm hoch und zusammen fast 3 kg schwer (2895 Gramm)
Ein seltenes 4er-Set aus dicken Silber, nicht gefüllt.
John Carter II. war Spezialist für Kerzenständer, belieferte lange Wakelin + Parker und arbeitete in verschiedenen Partnerschaften, bevor er überhaupt eine eigene Marke registrierte.
The Parker and Wakelin partnership (approx. 1760–1776) was a premier 18th-century London silversmith firm located on Panton Street, known for supplying high-quality, fashionable plate to royalty and the aristocracy.
Die 2 Leuchter von 1767 tragen seine Marke, die von beiden Leuchter von 1765 die Marke seiner Partnerschaft mit Thomas Hannam.
Alle 4 sind identisch in Design und Größe; sie stammen alle aus einer Werkstatt.
Mit den passenden Tropfenfängern (werden gerne mit anderen Ersatz-Formen angeboten) und in Top-Zustand: Keine Dellen, nichts wackelt, alles steht gerade.
Ein Paar für 6750 € 12950 € für alle 4 Leuchter
um 1900 Charles Jones Lauder (1841-1920) England
"Morley`s Hotel at Trafalgar Square / Charing Cross"
Aquarell ca. 52 x 40 cm. Mit Rahmen ca. 65 x 53 cm.
Signiert.
Das Gemälde ist in sehr gutem, gereinigtem Zustand! Neuer Rahmen.
Wertvolles Museumsglass, das Reflektionen und UV-Strahlung auf ein Minimum reduziert.
Neues säurefreies Passepartout. Wandfertig!
950 €
um 1900 James Shaw Crompton (1853-1916) England
"The Country Fair"
Aquarell 51 x 33 cm, in Top-Zustand, mit nach wie vor frischen Farben.
In hochwertigem Rahmen mit washline-Passepartout, insgesamt 80 x 61 cm
James Shaw Crompton (1853-1916) was a British painter and illustrator known for his watercolours and detailed depictions of historical, social and domestic scenes.
He was born in in Bootle, Lancashire and studied at the Liverpool Academy under John Finnic, and later continued his education at Heatherley's School of Fine Art in London.
This combination of regional and London based training provided him with a solid foundation in traditional techniques and allowed him to refine his watercolour and illustrative skills.
He exhibited at the Royal Academy, Fine Art Society, Royal Institute, R.B.A., Manchester,and Liverpool.
950 €
1906 Goldsmiths + Silversmiths Comp. London
27 cm lang und 600 Gramm schwer.
Mit passenden Löffeln von Hukin+Heath (1896-1903)
1250 €
1779 William Davie Edinburgh
19 cm hoch, 716 Gramm schwer und 0,9 Liter Fassungsvermögen
Seltene schottische Teekanne im Neo-Klassizistischen Adam-Stil.
Mit dem Familienzeichen der Gordons.
1650 €
1840 Kingwood + Leder England
von Wells + Lambe of Cockspure Street, London, "Manufacturers to The Queen"
33 cm lang, 25 cm tief und 17 cm hoch (ohne Ledertasche)
What a find! Solche Reise-Vanity-Boxes wurden sicher ab und zu in einer Lederschutzhülle transportiert, aber ich habe in all den Jahren noch keine kaufen können. Sicher sind auch im Laufe von 200 Jahren viele vergammelt und entsorgt worden. Diese hier - gefüttert mit Schurwolle - ist in einem tollen, geruchslosem Zustand.
Sie schützt eine fantastische Schatulle mit viel Platz, gefertigt aus wertvollem Kingwood und professionell neu ausgekleidet mit feinstem Samt und Seide. Unter einem herausnehmbaren Tablett ist viel freier Stauraum. Dazu kommt die untere Schublade.
Im Deckel ein herausnehmbarer und aufstellbarer Spiegel in Kingwood-Rahmen. Außerdem eine Dokumententasche aus Leder.
Mit funktionierenden Schlössern und Original-Schlüsseln.
2500 €
1721 Joseph Clare London
16 cm hoch und 616 Gramm
Sehr frühe George I-Leuchter in tollem Zustand.
4950 €