"Wie kommt man denn zu deehhhhm Hobby/Beruf?"

Zum Sammeln von englischem Silber kam ich rein zufällig, vor rund 20 Jahren, auf der Suche nach schönen Inhalten für eine Vitrine. Irgendwie passte das Hobby zu meinem Faible für gutes Design und Handwerk, Fotografie, die Britischen Inseln und deren Geschichte. Das alles läßt sich auch heute noch wunderbar kombinieren als Sammler und Händler von antikem Silber und Holzschatullen. Deshalb habe ich letztendlich nach vielen Jahren in "richtiger Arbeit" mein Hobby zum Beruf gemacht.

Wobei ich mich dann auch gleich mal bei den Menschen im Vereinigten Königreich entschuldigen muss, damit ich auch weiterhin in jedem Pub dort ein Bier bekomme:

Ich spreche der Einfachheit halber meist vom "Englischen Silber". Natürlich umfasst das auch die Kunstwerke aus Irland, Wales und Schottland. Ja, auch Nordirland. Und Newcastle, natürlich, "The North". Und überhaupt ... alle!! ;-)

Für ein paar Eindrücke von allen klicken Sie hier:  "My UK"


Ein paar Anmerkungen in eigener Sache

Ich folge einem einfachen Leitsatz:

Es gibt nur 2 Sorten Wein auf der Welt.

Wein der mir schmeckt. Und Wein, der mir nicht schmeckt.

Eine entwaffnende Philosophie, die irgendjemand dem Wahn um Parker-Bewertungen und Cru-Klassifizierungen in der Weinwelt entgegen gesetzt hat. Seit ich mich vor vielen Jahren mal durch die verschiedenen Traubensorten, Lagen, Anbaugebiete und -Methoden von allen möglichen Weinen getrunken habe, weiß ich, dass dieser Satz stimmt. Deshalb habe ich mich davon auch leiten lassen bei der Eroberung der Welt des Silbers und der Holzschatullen. Nach einer gewissen Anzahl von probierten Weinen weiß man nämlich, dass man für einen richtig guten Wein nicht unbedingt auch noch den Namen mitbezahlen muss. Und schon gar nicht den Namen des Händlers!

Mein Grundsatz bleibt deshalb:
Ich sammle und biete an was mir gefällt. Keine hallmarks/Punzen - also keine "Markennamen".
Und beste Qualität in Top-Zustand - denn die hat immer einen guten Marktwert.


Meine Verkaufspreise

Die Preise auf dieser Webseite gelten bei Bezahlung durch Überweisung inkl. versichertem Versand innerhalb Deutschlands. Sie sind rechtlich freibleibend - aber in gewisser Weise auch Endpreise.

Mein aktuelles Lieblingsbeispiel zum Thema: Radiowerbung von Tacco (Damenkleidung). Lehrer: "Wenn Tacco schon alles um 50 bis 70% reduziert hat und dann noch einmal 30 % Rabatt gibt, was macht das?" Schülerin: "Das macht meiner Mutter gute Laune"

Meine Antwort: "Das zeigt, dass die Ware ursprünglich völlig überteuert war!"

Ich mag es einfach nicht, erst gegen überhöhte Preise ankämpfen zu müssen, um dann auch noch Dankbarkeit zeigen zu sollen für "großzügige Preisnachlässe" und nehme an, Sie denken ähnlich. Machen wir es doch so:

Wenn Sie ein vergleichbares Produkt irgendwo günstiger finden, zeigen Sie es mir einfach. Dann diskutieren wir über meinen Preis. Dabei benutze ich gerne den Begriff "preiswert". Mit "billig" und "teuer" kann ich nicht so viel anfangen. Etwas muss seinen Preis wert sein. Das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen. Was nutzt mir die "billigere" Teekanne, wenn der Griff abfällt? Oder wenn ich nach dem Kauf noch dem Silberschmied viel Geld für eine Restaurierung zahlen muss?
Auch Diskussionen über den Materialwert finde ich ermüdend. Die Preise für gute Silberkunst sind nicht durch die Decke gegangen, als der Silberkurs spekulativ hoch getrieben wurde. Und auch nicht in den Keller, als der Kurs wieder normal wurde. Das hat nur Auswirkungen auf die "Dachbodenfunde", die bei höheren Kursen eingeschmolzen werden.
Kein Mensch fragt bei der Bewertung von Meissner Porzellan oder Bildern nach dem Materialwert.
"Bei der Tuschezeichnung müssen Sie im Preis aber noch runter, Papier hat sich an der Börse gerade deutlich verbilligt! Und mit Tusche schreibt doch heute kein Mensch mehr!"
Aber kaum geht es um Silber, wird die Waage raus geholt.
Mich interessiert auch das Silbergewicht. Aber nur, um im Verhältnis zu gleich großen Stücken auf die Materialstärke und Qualität zu schließen. Weshalb ich bei Teeservice i.d.R. Höhe und Gewicht der Teekanne angebe.
Preise für "Kunst" zu diskutieren finde ich sowieso schwierig ...

Ein schönes Beispiel:

1 x 1 m von einem Herrn Josef Albers aus Bottrop. Von 1966. Öl auf Masonit. Stellenweise mit Frühschwundrissen. 676000 Euro bei Lempertz im Dez 2016.

„Dank ihrer Bildaufteilung im Verhältnis 1:2:3 bleiben die Homages mit den Füßen auf dem Boden, während sie mit den Köpfen in den Himmel reichen. Das zentrale oder erste Quadrat ist wie ein Samenkorn: das Herz der Dinge, das Innerste, aus dem alles weitere herausstrahlt. Die Segmente unterhalb dieses Quadrats, die Teile von zwei oder drei größeren, nach außen strebenden Quadraten sind, verdoppeln nach rechts und links ihre Breite und verdreifachen sie nach oben hin. Bei einer Bildaufteilung mit vier Quadraten zum Beispiel, die zehn Maßeinheiten hoch und zehn breit ist, beträgt die Breite des mittleren Quadrates vier Maßeinheiten, während jedes der äußeren Quadrate auf der Unterseite eine halbe Einheit, rechts und links eine Einheit und an der Oberseite anderthalb Einheiten mißt.“ 

Fazit: Ja ... nee ... is klar.

Bin ich froh, dass ich Silberkunst nicht erst erklären muss ...

Kaufen Sie mit Sicherheit

Ich weiß, dass man trotz aller Bilder und Beschreibungen sein Wunschprodukt erst in Händen halten muss, um sicher zu sein, dass es ist wie gewünscht. Deshalb gibt es selbstverständlich ein Rückgaberecht bzw. können Sie sich nach individueller Absprache Sachen einfach mal zur Ansicht schicken lassen. 

Oder Sie kommen mich besuchen.

Weitere Bilder

Um übersichtlich zu bleiben, zeige ich meist nur 3 Bilder pro Produkt. Gerne schicke ich Ihnen weitere.


Übrigens ...

... weiß ich als Sammler auch, dass die besten Stücke immer dann auftauchen, wenn man gerade nicht "flüssig" ist. Kein Problem - ich lege Ihnen Ihr Schätzchen zurück bis zum Weihnachtsgeld oder Jahresbonus ;-)