Kerzenleuchter

Für die Einschätzung der Qualitätsmerkmale und der Wertigkeit empfehle ich die Lektüre bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek!


1893    Horace Woodward   London

 Seit fast 130 Jahren vereint und eine Zierde für jeden Schreibtisch: Kerzenständer (9x9 cm) und Tintenfässchen (10x10 cm) in Original-Schatulle vom Londoner Edelkaufhaus Fortnum+Mason!

Top-Zustand. Schatulle sauber, aber mit zu erwartenden Gebrauchsspuren.

1450 € VERKAUFT



1970    Naylor Brothers   London

 2 Kandelaber, jeweils 20 cm hoch und 22 cm breit. Leuchter ohne Aufsatz jeweils 16 cm hoch. Zusammen 1159 Gramm Sterling Silber. Gegossen, nicht gefüllt.

1495 € VERKAUFT



1789    John Parsons + Co   London

 4 Kerzenständer, jeweils 28 cm hoch. Fuss oval, ca. 15 x 12 cm.

Bitte lesen Sie zum Thema "gefüllte Leuchter ab 1780" bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek.

Ich habe bewußt die etwas zu kleinen Filzabdeckungen unter den Leuchtern nicht ausgetauscht, damit man die noch intakte Füllung sieht. Diese Leuchter haben nur leichte Druckstellen und bestechen durch ihr Preis-Leistungs-Verhältnis!

2975 € (ohne Tablett)



1743    John Café   London

ca. 18 cm hoch und 765 Gramm.

Klassische George II Leuchter aus der führenden Werkstatt dieser Zeit für Kerzenständer. Bitte lesen Sie dazu auch bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek.

2850 €



1829    Barnard   London

ca. 23 cm hoch und 1162 Gramm.

Fantastische Leuchter im Stile der französischstämmigen Silberschmiede zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Bitte lesen Sie dazu auch die Hinweise bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek.

3500 € VERKAUFT



1967    Asprey + Co   London

 Fast 2 kg (999 + 968 Gramm) Sterling Silber, überwiegend gegossen verarbeitet zu fantastischen sog. wall lights im Stile des 17. Jahrhunderts. Rund 24 cm lang und 26 cm breit. Die Platten max. 16 cm breit. Lassen sich ganz einfach an die Wand hängen mit einem einzigen Haken. Sehr aufwändige Detailarbeiten und Oberflächenstruktur.

Asprey hat sich zudem etwas besonderes einfallen lassen und die beiden Kerzenhalter ganz leicht vergoldet. Die Anmutung ist eher die von Messing als von Gold. So, als wäre eine ehemalige Vergoldung über Jahrhunderte gleichmäßig abgenutzt worden. Tolle Patina. Ein Vorteil ist sicher auch, dass man die Schätzchen so nur alle paar Jahre mal polieren muss.

Sowohl mit Kerzen als auch elektrifiziert zu betreiben. 

Die originalen Vorrichtungen (nur für England!!) liegen bei, aber ich verkaufe diese Leuchter für Kerzen und übernehme keinerlei Garantie für alles, was mit einer evtl. Nutzung für elektrischen Licht verbunden ist! Heute kann man bei Bedarf ja auch einfach batteriebetriebene Kerzen einsetzen.

 3850 €

 

1754    John Café   London

ca. 26 cm hoch und 1350 Gramm.

Klassische George II Leuchter mit ungewöhnlichem Fuß-Design. Aus der führenden Werkstatt dieser Zeit für Leuchter. Bitte lesen Sie dazu auch bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek.

3850 € VERKAUFT



1990   Vander   London

ca. 30 cm hoch und über 3 kg Sterling Silber (3113 Gramm)!!

Fantastische Leuchter im Stile der französischstämmigen Silberschmiede zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Die Teilvergoldung ist extrem selten. Bitte lesen Sie zu dem Design auch die Hinweise bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek. Sehr massiv und schwer!

4250 € VERKAUFT



1780   John Scofield   London

ca. 29 cm hoch und 1084 Gramm.

Diese Leuchter sind zwar im neoklassizistischem Stil, aber trotzdem nicht gefüllt. Sie waren auch nie gefüllt, die Stempel befinden sich "innen". Bitte lesen Sie dazu auch die Hinweise bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek, speziell zu John Scofield. Sehr feine Exemplare mit aufwändigen Perlrändern in Top-Zustand!

4950 € VERKAUFT



1742   Elizabeth Godfrey   London

ca. 26 cm hoch und 1484 Gramm. Schenkellänge Fuss ca. 15 cm.

Ungewöhnliches Paar gegossene Leuchter aus einer sehr profilierten Werkstatt. Zunächst führte Elizabeth Godfrey ab 1731 die Geschäfte ihres verstorbenen ersten Ehemannes weiter, Abraham Buteux. Danach heiratete sie Benjamin Godfrey und führte nach dessen Tod 1741 bis Ende der 1750er Jahre die Werkstatt alleine, u.a. als "Goldsmith, Silversmith and Jeweller to His Royal Highness the Duke of Cumberland".

Auf dem letzten Bild sehen Sie, dass ein sehr ähnliches Paar bei Sotheby´s verkauft wurde am 20. Oktober 2020 für rund 10000 €. Das ist Zufall, denn solche Leuchter tauchen nur ganz selten mal auf dem Markt auf.

6750 € VERKAUFT



1868   Garrard   London

ca. 29 cm hoch und über 2 kg Sterling Silber (1067 + 1075 Gramm)

Mehr Details über diesen Design-Klassiker finden Sie bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek.
Die Herkunft ist durch das crest klar zu benennen.
Auf dem letzten Bild können Sie sehen, zu welchem Preis praktisch identische Exemplare aus dem frühen 20. JH verkauft wurden bei Sotheby`s.
6750 € VERKAUFT



1755   John Café   London

ca. 24 cm hoch und schwere 1645 Gramm. Fuss 12 x 12 cm.

Leuchter in diesem Stil findet man schon ab und an. Abgesehen vom exzellenten Zustand (siehe dazu auch bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek) sind diese in besonders schwerer Qualität gefertigt.
Das crest gehört der Familie Lingwood.
Ich habe bewußt die vielen Bilder von den Stempeln eingestellt, um mal eine "perfekte" Punzierung zu zeigen. Sowohl unter den Hauptstämmen, also auch der schreitende Löwe oben auf dem "sconce" und auf den Tropfenfängern. Zu der Zeit war noch nicht gefordert, jedes Teil zu Punzen, eine Stempelreihe hätte gereicht.
Unter dem Fuss sehen Sie eingraviert:
1) Das scratch weight, also das Gewicht des Leuchters zum Zeitpunkt der Prüfung durch das assay office. Bei dem einen waren es 28 Feinunzen (troy ounces / oz.tr.) und 2 pennyweight (twt). Also rund 874 Gramm. Über 250 Jahre mechanisches Polieren haben somit nur ein paar wenige % Material gekostet.
2) Die Nummern 1 und 2. Kerzenleuchter als Paar sind eine "Erfindung" der elektrifizerten Zeit. Als Leuchter noch beleuchteten, brauchte man schon ein paar mehr. Deshalb stammt dieses Paar möglicherweise aus einer größeren Gruppe, die im Laufe der Jahrhunderte aufgeteilt wurden. Gut möglich, dass die anderen gar nicht mehr existieren.
6750 €



1754   John Café   London

ca. 22 cm hoch und schwere 1454 Gramm.

Sehr elegante Leuchter mit toller Farbe! Das crest in Verbindung mit der Krone eines Earls verweist eindeutig auf die Herkunft: Die Leuchter gehörten dem 2. Earl of Dartmouth, der am 11. Januar 1755 geheiratet hat. Sicher stammen die Leuchter aus dem Hochzeitsensemble. Dieses bestand aus mindestens 6 Leuchtern, denn die beiden hier tragen die Nummern 5 und 6. Wobei es einen Hinweis darauf gibt, dass es noch mehr waren. Denn während unter den Leuchtern (neben dem scratch weight) die Ziffern 5 und 6 stehen, hat der Lichtverantwortliche des Adelshauses die Leuchter außen mit den Ziffern 5 und 7 gekennzeichnet. Sein Job war es natürlich, ständig schnell und unauffällig zu sehen, ob die Leuchter vollzählig waren. Und das, ohne sie anheben zu müssen. Denn silberne Leuchter waren sicher ab und an mal ein nettes "Souvenir" nach einem Dinner - auch für adelige Gäste.
6850 €



1775   Robert Jones + John Scofield   London

ca. 33 cm hoch, 35 cm breit und schwere 1257 bzw. 1277 Gramm schwer. Zusammen also über 2,5 kg Sterling Silber. Die Leuchter ohne Aufsatz sind jeweils ca. 25 cm hoch..

Ein ganz besonderes Paar Kandelaber aus dem ausklingenen Rococo. Die gegossenen Aufsätze sind aus der gleichen Zeit wie die Kerzenständer - nicht später! (Siehe dazu auch bei INFOS "Kerzenleuchter" in der Infothek).
Solche originalen Kandelaber finden Sie nur in den besten Sammlungen und Museen.
8950 €



1956   Tiffany + Co   London

ca. 55 cm hoch (ohne Aufsatz ca. 29 cm) und zusammen sehr schwere 6582 Gramm schwer. Diese mächtigen Kandelaber aus Sterling Silber sind qualitativ die besten, die ich auf meinen Streifzügen entdeckt habe. Das ist nicht verwunderlich, sind sie doch in einer Londoner Werkstatt handgeschmiedet worden im direkten Auftrag von Tiffany. Das erkennt man daran, dass Tiffany sie mit ihren eigenen Punzen "geehrt" hat. Man findet öfters Silberwaren mit dem Hinweis "Made for Tiffany" und den Punzen eines Herstellers, der dann über Tiffany vertrieben hat. Hier hingegen handelt es sich um eine Kommissionsarbeit nach Designvorlage aus dem frühen 19. Jahrhundert, in Auftrag gegeben von Tiffany für einen Kunden. Ich würde gerne wissen, was dieser dann bei Tiffany dafür gezahlt hat ... auf jeden Fall mehr als

14750 € VERKAUFT